Rasseportrait

Der Border Collie

Quelle: http://cfbrh-bayern-sued.de/?page_id=27

Das jüngste Mitglied in der Familie der Britischen Hütehunde ist der Border Collie. Sein Ursprungsland ist Großbritannien, wo er seit der Jahrhundertwende und auch heute noch von der International Sheep Dog Society (I.S.D.S.) vertreten wird. Als arbeitender Hütehund ist er auf der ganzen Welt anzutreffen, vorwiegend dort, wo es Schaf- und Rinderherden zu treiben gibt.

Eine erste Beschreibung seiner lautlosen, geduckten und behutsamen Arbeitsweise wurde 1570 niedergeschrieben. Die Fähigkeit, an Tieren auch selbständig zu arbeiten, ist dem Border Collie angeboren. Seine Aufgaben an der Herde kennt er instinktiv. Durch gezieltes Training können diese noch erweitert und verfeinert werden. Auf vorbereiteten Hütewettbewerben, die zur Prüfung und Selektion der Besten seiner Rasse dienen, werden diese Fertigkeiten dann gezeigt. Im Einvernehmen mit dem l.S.D.S. wurde der Border Collie 1976 vom Kennel Club in London als Rasse für Ausstellungszwecke anerkannt. Seitdem finden Border Collies auch bei uns Ihren Weg in den Ausstellungsring. Nachdem die F.C I. diesen Schritt genehmigte, konnte der Club für Britische Hütehunde 1978 die zuchtbuchmäßige Betreuung übernehmen. Der Border Collie ist ein faszinierender Hund. Äußerlich von mittlerer Größe (Rüden 53 cm, Hündinnen darunter, das Fell lang- oder kurzhaarig, meist schwarz mit weißen Abzeichen aber auch tricolour, braun-weiß oder blue merle, ist er sehr pflegeleicht, robust und gesund. Er zeigt Charme und Anmut, ist aufmerksam, klug und sportlich. Er bewegt sich elegant, frei und mühelos. Sein Wesen ist liebenswürdig und liebenswert. Er hat einen guten anhänglichen Charakter, ein anständiges Betragen und ist sehr anpassungsfähig. Ein beweglicher Hund im Gelände, verhält er sich im Haus und in der Öffentlichkeit angenehm und ruhig. Unbekanntes meldet er wachsam.

Das Fahren im Auto liebt er sehr, wenn früh und konsequent dazu angehalten wird. Auf Fremde geht er meist freundlich zu, kann sich aber auch zurückhalten. Sensibilität und Neugier vereinen sich in ihm zu einem vorsichtigen Verhalten allem Unbekannten gegenüber. Das ist nicht zu verwechseln mit Ängstlichkeit, denn Mut und Tapferkeit beweist er beim Vieh, von dem er Angriffe hinnimmt, ohne sich dadurch von seiner befohlenen Aufgabe abbringen zu lassen. Seine Lernfreudigkeit, seine Leichtführigkeit und Klugheit und seine Begeisterung für Arbeit sind einmalig! Der unbedingte Gehorsam und die Bereitwilligkeit, seinem Herrn alles recht zu machen, führen ihn oftmals bis an die Grenzen seiner Kräfte. Eine treue, fast menschliche Seele spricht aus der Tiefe seines Auges und aus seinem Gebaren. Der Ausdruck seiner Augen kann sich aber wandeln, er kann starr und streng werden (fast furchterregend), wenn es gilt, Tiere unter Kontrolle zu bekommen.

Um einen Border Collie in seiner Gesamtheit beobachten und bewerten zu können, muß man ihn in freier Bewegung bei seiner Hütearbeit gesehen haben. Seit 1990 werden Veranstaltungen dieser Art durch die Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland im Club für Britische Hütehunde gezielt durchgeführt. Zum Schluß sei gesagt: Der Border Collie ist ein anspruchsvoller Hund, der von seinem menschlichen Partner praktische wie geistige Aufgaben erwartet und eine konsequente Führung (sprich: Erziehung) beansprucht, denn in unverständigen Händen kann er hysterisches Fehlverhalten entwickeln und zum Tyrann seiner Umgebung werden. Wer immer sich für einen Border Collie entscheidet, sollte wohl überlegen, ob er den Ansprüchen dieses Hundes gerecht werden kann.

Erbkrankheiten (https://www.highland-breezes.de/border-collies/erbkrankheiten/)

Jeder Hund – egal ob Rassehund oder Mischling – trägt “gute und schlechte” Gene, er kann eine oder mehrere Erbkrankheiten tragen, die entweder “phänotypisch” (optisch sicht- und erkennbar) oder “genotypisch” (versteckt, nicht sichtbar) sind.

Seriöse Züchter sind stets bemüht gesunde Hunde zu züchten, aber manche Erbgänge sind sehr komplex und trotz gewissenhafter Auswahl der Zuchttiere, trotz sämtlichen Gesundheitstests und Untersuchungen der Zuchttiere kann kein seriöser Züchter eine “Garantie” auf einen Hund / Welpen geben, der “frei von (Erb)Krankheiten” ist.

Eine Trägerschaft für manche Krankheiten/Defekte kann man durch Gentests nachweisen, bzw. ausschließen lassen, andere wiederum (noch?) nicht – die Wissenschaft forscht weiter.
Grundsätzlich ist ein “Carrier” (also ein Hund, welcher genetisch eine Erbkrankheit trägt, gesund. Erst wenn dieser “Carrier” mit einem weiteren “Carrier” verpaart wird, können erkrankte Nachzuchten auftreten.

Schematische Darschellung des “autosomal-rezessiven” Erbgang:

grün: phänotypisch und genetisch frei von einer Erbkrankheit (Clear)
blau: phänotypisch frei (gesund), trägt jedoch die Gene für eine Erbkrankheit (Carrier)
rot: phänotypisch und genotypisch von einer Erbkrankheit betroffen (Affected)

 

Wie man an dieser Darstellung erkennen kann, sollte eine Verpaarung von zwei “Carrier”, sowie von “Carrier x Affected” und “Affected x Affected” möglichst vermieden werden.
Hier helfen den Züchtern Gentests weiter um erkrankte Nachkommen zu vermeiden.

Hier erwähne ich einige Erbkrankheiten, die “mehr oder weniger häufig” beim Border Collie auftreten können:

Gelenkserkrankungen:

Hüftgelenksdysplasie (HD)
Es gibt wohl kaum eine Rasse (und auch Mischlinge), die von dieser Krankheit verschont bleibt. HD ist eine Fehlentwicklung der Hüftgelenke, die in verschiedene Schweregrade eingestuft wird und bei schweren Graden zu Lahmheit führen kann.
Neben der Vererbung spielen auch andere Faktoren, wie Ernährung und Aufzucht eine entscheidende Rolle. Ein Hund kann frühestens ab einem Alter von 12 Monaten auf HD untersucht werden (ein Vorröntgen ab 6 Monate ist möglich, aber die Aussagekraft ist nicht genügend).
Der Erbgang für HD ist nach bisheriger Forschung “polygenetisch mit Schwellenwert” – d.h. das viele verschiedene Gene für die Entwicklung einer HD verantwortlich sind und auch zwei HD-freie Hunde Nachkommen mit HD bringen können.

 

Ellbogendysplasie (ED)
Hierunter versteht man eine Fehl- oder Missbildung des Ellbogengelenks. Die Gelenkbeteiligten Knochen passen – ähnlich wie bei der HD – nicht richtig zusammen.
ED ist eine sehr komplexe Gelenkserkrankung – bei schnell wachsenden Hunderassen ist die Gefahr einer ED höher und auch hier spielen neben der Vererbung andere Faktoren (Aufzucht, Überlastung, Ernährung, Trauma) eine Rolle.
Der Erbgang wird wie bei der “HD” polygenetisch mit Schwellenwert beschrieben.

Osteochondrosis dissecans (OCD)
Auch OCD ist eine sehr komplexe Gelenkserkrankung.
Beim Wachstum entwickeln sich die anfänglichen Knorpelzellen in Knochenzellen. Die OCD entwickelt sich, wenn sich die Knorpelzellen im Bereich der Gelenksflächen sehr schnell teilen aber der Verknöcherungsvorgang zu langsam ist. Dadurch verdickt sich der Gelenksknorpel, bei einem sehr dicken Gelenksknorpel wird das von der Gelenkschmiere entfernteste Stück Knorpel unterversorgt – es stirbt ab und löst sich vom Knochen. Dieses Knorpelstück kann an Ort und Stelle verbleiben oder im Gelenk wandern (“Gelenkmaus”), in beiden Fällen treten Entzündungen auf, die zur Lahmheit führen. Die Folge bei Nichtbehandlung ist Arthrose im Gelenk.
OCD kann auch im Bereich der Wachstumsfugen entstehen. Hierbei wachsen die Knochen unterschiedlich schnell – die Gelenke werden ungleichmäßig belastet, die Folge sind “abgesplittere Knochen- /Knorpelstücke die wiederum zu Arthrose führen.
OCD kann in allen Gelenken auftreten. Auch hier ist der Erbgang als polygenetisch beschrieben.
 

Für Gelenkserkrankungen gibt es derzeit keinen Gentest

Augenerkrankungen:

Collie Eye Anomalie (CEA)
Darunter versteht man eine Reihe von Auffälligkeiten im Auge. Ein geschulter Tierarzt kann diese Krankheit bereits im Welpenalter feststellen. Die CEA kann in seltenen Fällen zu einer Sehbeeinträchtigung führen.
Die meisten Zuchthunde wurden bzw. werden auf ihren Genstatus getestet um eine Verpaarung genau zu planen.
CEA wird autosomal rezessiv vererbt (schematische Darstellung)

Progressive Retina Atrophie (PRA)
PRA beinhaltet verschiedene, erblich bedingte Netzhauterkrankungen die letzten Endes zur Blindheit führen.
Es gibt noch keinen Gentest für Border Collies.
 

Glaukom (grüner Star)

Glaukom ist eine Gruppe von (Augen)Erkrankungen die mit der Schädigung von Netzhaut und Sehnerv durch einen mehr oder weniger erhöhten Augeninnendruck einhergeht. Es wird zwischen Primärglaukom und Sekundärglaukom unterschieden: Sekundär: das Glaukom entsteht durch eine andere Erkrankung / Primär: Glaukom entsteht durch Veränderung des Kammerwinkels.
Die Augenflüssigkeit läuft durch den Kammerwinkel ab – bei einem verengten Kammerwinkel (Goniodysgenesie) kann die Flüssigkeit nicht normal ablaufen was den Augeninnendruck erhöhen kann und zu einem Glaukom führen kann.
Die Forschung hat gezeigt das aber selbst bei Hunden mit einem veränderten Kammerwinkel nicht zwangsläufig ein Glaukom auftritt. Somit werden verschiedene Gene für eine Glaukomentwicklung verantwortlich sein.
Inzwischen gibt es einen sogen. “Markertest” – ein Teil der verantwortlichen Gene ist bekannt und auf diese kann gestestet werden (Prädisposition).

Katarakt (grauer Star)
Grauer Star bedeutet eine Eintrübung der Linse welche die Sehkraft verringert und zu Blindheit führen kann. Dies ist teilweise erblich bedingt oder kann durch äußere Umstände (Unfälle, Erkrankungen) und auch Altersbedingt auftreten.
Es gibt für Border Collies derzeit keinen Gentest.

Andere Erbkrankheiten:

Neuronal Ceroid Lipofuscinosis (NCL)
CL ist eine Stoffwechselerkrankung, bzw. eine Stoffwechselstörung. Aufgrund dieser Störung wird ein “wachsartiges Abfallprodukt” des Zellstoffwechsels nicht abgebaut, sondern lagert sich in verschiedenen Gewebezellen ein – auch im Gehirn und in der Netzhaut. Dadurch entwickeln sich Verhaltensstörungen wie Aggressivität, Angstzustände, vermehrte Unruhe, Krampfanfälle usw. und auch die Sehkraft wird beeinträchtigt (bis zur vollständigen Erblindung).
Schon im embryonalem Zustand leiden diese Tiere an dieser Krankheit. Befallene Tiere sind bei der Geburt und bis zum Erreichen eines Alters von 15 – 18 Monaten normal. Ein erkrankter Hund hat leider keine allzu lange Lebenserwartung. Zum Glück tritt NCL bei Border Collies sehr selten auf.
CL wird autosomal-rezessiv vererbt.

Trapped Neudrophil Syndrom (TNS)
TNS gehört ebenfalls zu den autosomal-rezessiv vererbten Genkrankheiten. TNS-betroffene Welpen leiden an einer Immunschwäche und sterben oft schon beim Züchter. Manche Hunde werden allerdings auch älter. Da diese Hunde letzten Endes aufgrund der angeborenen Immundschwäche an anderen Krankheiten sterben und TNS vielen Tierärzten unbekannt ist, wird diese Erbkrankheit oftmals nicht erkannt.
TNS wird autosomal-rezessiv vererbt.

Imerslund-Gräsbeck-Syndrom (IGS)
Hunde (und andere höher entwickelte Lebewesen) müssen Cobalamin (Vitamin B12) über die Nahrung aufnehmen – der Körper produziert kein eigenes Vitamin B12. Cobalamin ist wichtig für den Stoffwechsel und für die Synthesewege.
IGS verhindert die Aufnahme des Vitamins, somit werden die eigenen Reserven irgendwann verbraucht sein. Erste Anzeichen sind verringertes Wachstum, schlechter körperlicher Zustand, Gedeihstörungen, wenig Appetit, Durchfall, Magerheit.
Die ersten Anzeichen  treten meist im Alter von ca. 12 Monaten auf. Verschiedene Zuchtlinien sind häufiger betroffen als andere. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv.

 

Maligne Hyperthermie (MH)

MH beschreibt eine erblich bedingte Fehlfunktion der Skelettmuskulatur. Bei Gabe bestimmter Medikamente oder Narkosemittel zeigen betroffene Hunde generalisierte Krämpfe, Herzrythmusstörungen, Bluthochdruck.
Diese Erbkrankheit wird dominant-rezessiv vererbt – d.h. es reicht schon wenn ein Elternteil von MH betroffen ist um diese Krankheit an die Nachkommen weiter zu geben.
MH ist eher selten bei Border Collies.

 

MDR1 Defekt (Ivermectin-Überempfindlichkeit)

Ivermectin ist ein Wirkstoff welcher in verschiedenen Medikamenten, Narkosemittel und Antiparasitika (Wurmkuren) vorkommt.
Die Blut-Hirnschranke verhindert das Übergehen von Ivermectin in das Gehirn, bei MDR1betroffenen Hunden gelangt Ivermectin ungehindert in das Gehirn, was zu Koordinations- und Bewegungsstörungen, Desorientiertheit, Zittern, Erbrechen bis hin zum komatösen Zustand und zum Tod führen kann.
Es gibt nur wenig betroffene Border Collies, MDR1 wird autosomal-rezessiv vererbt und der Genstatus wird wie folgt dargestellt:
+/+ = nicht betroffen, +/- = genetisch veranlagt, -/- betroffen
Viele Tierärzte sind inzwischen über MDR1 informiert.

Raine-Syndrom (RS)
Betroffene Hunde zeigen früh eine starke Abnutzung der Zähne mit häufigen Zahnfleischblutungen. Dies ist bedingt durch die fehlende / geringere Mineralisierung der Zähne und der damit einhergehenden Schwächung des Zahnschmelzes.
In starken Fällen faulen die Zähne nacheinander und brechen ab.
In der Regel sind bei betroffenen Hunden auch alle anderen Knochen weniger mineralisiert.
RS wird autosomal-rezessiv vererbt.

Sensorische Neuropathie (SN)
SN ist eine schwere neurologische Störung die durch eine Degeneration von sensorischen (und manchmal auch motorischen) Nervenzellen verursacht wird.
Die ersten Anzeichen treten mit Alter von 7  Monaten bis 2 Jahren auf. Betroffene Hunde zeigen eine voranschreitende verschlechterung der Koordination und Beweglichkeit sowie eine übermäßige Dehnung der einzelnen Sehnen und Muskeln. Sie sind nicht in der Lage ihre Körperstellung bewusst wahrzunehmen. Es kommt zum Verlust von Schmerzrezeptoren, betroffene Hunde fangen häufig an sich selbst zu verstümmeln (anknabbern der Pfoten und Gliedmaßen und der Rute).
SN wird autosomal-rezessiv vererbt und kommt eher selten beim Border Collie vor.

Hyperurikosurie (SLC)
Hyperurikosurie und Hyperurikämie ist eine von Geburt an autretende Veränderung im Purinstoffwechsel. Der Gehalt an Harnsäure im Plasma ist bedeutend höher als bei gesunden Hunden. Betroffene Hunde entwickeln häufig Blasensteine und solten Purinarm ernährt werden.
Diese Erkrankung ist eher selten beim Border Collie

 

Border Collie Collapse (BCC)
BCC beschreibt eine genetisch bedingte, neuromuskuläre Erkrankung. Betroffene Hunde zeigen schon nach kurzer (5 – 15 min.) körperlicher oder geistiger Anstrengung/Streß eine Muskelschwäche und kollabieren. Die Anzeichen sind schaukelnder, taumelnder Gang, Versteifung der Hinterläufe die sich teilweise auch auf die Vorderläufe ausbreitet.
Es gibt noch keinen Gentest für Border Collies, der Erbgang wird autosomal-rezessiv beschrieben. BCC kommt vereinzelt vor.

Epilepsie
Epilepsie ist wohl der Alptraum eines jeden Hundebesitzers und Züchters.
Es wird zwischen sekundärer Epilepsie (erworben durch äußere Umstände) und primärer (ideopathischer) Epilepsie, bei der keine äußeren Umstände erkennbar sind.
Nur durch ein großrahmiges Untersuchungsverfahren kann sekundäre Epilepsie ausgeschlossen werde, die Kosten hierfür können imens hoch sein. Betroffene Tiere sollten nicht zur Zucht genutzt werden, enge Verwandte nur bedingt und mit viel Wissen über die genetische Prädisposition für Epilepsie in den Zuchtlinien.
Aufgrund der Schwierigkeit zu erkennen ob es sich um eine sekundäre oder ideopathische Epilepsie handelt, ist es auch für die Forschung sehr schwer einen Gentest zu entwickeln – demzufolge gibt es keinen Gentest (die Forschung arbeitet weiter).
Den Züchtern bleibt nur das Erforschen der Linien auf Vorkommen von Epilepsie – letzten Endes kann man einen erkrankten Nachkommen jedoch nie ausschließen.

Taubheit
Ein- oder beidseitige Taubheit kommt gelegentlich beim Border Collie vor. Eine Verpaarung von Weißfaktorierten Hunden sollte vermieden werden, da aufgrund der fehlenden Pigmentierung das Risiko für Taubheit erhöht ist.

 

Hodenfehler (Kryptorchismus)
Es kann vorkommen das bei Rüden ein- oder beide Hoden – nicht in den Hodensack absteigt sondern im Leistenkanal oder im Bauchraum verbleibt. Diese “nicht abgestiegenen” Hoden sollten entfernt werden da sie zur Tumorbildung neigen.
Betroffene Rüden sind von der Zucht ausgeschlossen, aber auch Hündinnen können das Gen für die Vererbung von Kryptorschismus tragen (da Hündinnen keine Hoden haben kann man phänotypisch den Kryptorschismus nicht erkennen).